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Autovisie Time Attack in Zandvoort 2007
06 | 2007
Donkervoort dominiert das Autovisie Time Attack im Circuitpark Zandvoort
Zum ersten Mal wurde am vergangenen Sonntag, dem 3. Juni, in den Niederlanden das Autovisie Time Attack im Circuitpark (Parcourspark) Zandvoort organisiert, dem weltberühmten niederländischen Grand Prix Parcours. Einige tausend Besucher waren von dem Schauspiel angelockt worden, und sie waren Zeugen eines glanzvollen Renntages, der von Donkervoort dominiert wurde.
Beim Time Attack dreht sich alles um die schnellste Rundenzeit. Es gibt drei Klassen: Semi Pro Street (Rennfahrer ohne Erfahrung in einem Straßenwagen), Pro Street (Rennfahrer mit Erfahrung in einem Straßenwagen) und Pro Non Street (Rennfahrer mit Erfahrung in einem Rennwagen). Es wird pro Klasse gefahren. Nach einer Reihe von Erkundungsrunden bekommen die Teilnehmer die Chance, nach einer Aufwärmrunde eine ‘Flying Lap’ zu fahren. Die Rundenzeit dieser Flying Lap ist entscheidend, und der Schnellste in einer Klasse darf sich als Sieger bezeichnen. Am vergangenen Sonntag fuhr eine Reihe ernsthafter Favoriten mit, unter ihnen einige Nissan Skyline, mehrere Porsche GT3, ein Porsche Carrera GT und sogar ein vollständig präpariertes Porsche 911 GT3 Cupauto aus dem Porsche Supercup. Die Leistung einiger Fahrzeuge überstieg sogar 800 PS. Aber auch unter den Piloten fanden sich einige große niederländische Namen wie Tim Coronel, Nicky Pastorelli und Olaf Commijs.
Hohes Niveau
Es nahm auch eine Reihe von Donkervoorts teil, unter ihnen der Rekordhalter der Nordschleife, Michael Düchting. Er war einer der Favoriten in der Pro Non Street Klasse und fuhr in seinem berühmten Donkervoort D8 RS06, mit dem er auf der Nordschleife in Deutschland schon zweimal den Rundenrekord für Straßenwagen erobert hat. In einem glanzvollen Finale erwies sich der Donkervoort als zu schnell für das Porsche 997 GT3 Cupauto von Paul van Splunteren. Ein dritter Platz was Bas Koeten in Saker Sportscar vorbehalten. In der Pro Street Klasse dominierte Donkervoort ebenfalls durch die Besetzung von nicht weniger als den ersten drei Plätzen.
Die Teilnahme am Autovisie Time Attack war für Donkervoort jedoch nicht nur zum Spaß. Michael Düchting fuhr mit einem stark modifizierten Rekordauto mit experimentellen, geschlossenen Radkästen, die dazu dienen, die Aerodynamik zu verbessern. Das Autovisie Time Attack war also direkt eine gute Gelegenheit, die Veränderungen zu testen. Eine Woche zuvor gewann der Donkervoort D8 RS noch spielend den deutschen Tuner Grandprix, der in jedem Jahr auf dem Hockenheim gefahren wird. Etwa 60.000 Zuschauer waren Zeugen dieses Sieges.
Zeiten beim Autovisie Time Attack
Pro Non Street
1:45.117 Min. - Michael Düchting, Donkervoort D8 RS 06
1:46.226 Min. - Paul van Splunteren, Porsche 997 GT3 Cup
1:51.167 Min. - Bas Koeten, Saker Sportscar
Pro Street
1:56.413 Min. - Raymond Hebbelinck, D8 270 RS
1:57.418 Min. - Johan Albers, D8 180/R
1:59.885 Min. - Denis Donkervoort, D8 180
Quelle: Donkervoort Automobilien B.V.















