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24h-Rennen Dubai 2010
01 | 2010
Donkervoort erzielt einen hervorragenden fünften Platz im allerersten 24-Stunden-Rennen des D8 GT in Dubai
Der D8 GT hatte sich seine Sporen schon während der letzten beiden Saisons in der European GT4-Klasse (Vize-Europameister 2009) verdient. Die 24h von Dubai war die erste Gelegenheit für Donkervoort Racing, mit dem D8 GT in dieser Klasse an einem 24-Stunden-Rennen teilzunehmen. Und mit Erfolg, denn dieses allererste 24-Stunden-Rennen des D8 GT endete mit einem 5. Platz in der GT4-Klasse und einem 23. Platz in der Gesamtwertung!
Ende der neunziger Jahre hatte Donkervoort mit dem D8 Cosworth und dem D8 180R schon erfolgreich an dem 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring teilgenommen. Allerdings wurde Donkervoort durch eine Änderung des Reglements von der künftigen Teilnahme ausgeschlossen. Die FIA-GT4-Klasse, die 2008 ins Leben gerufen wurde, brachte für Donkervoort mit der Einführung des D8 GT wieder reglementarische Möglichkeiten, im internationalen Verband an Sprint- und auch an 24-Stunden- Rennen teilzunehmen.
Das erste 24-Stunden-Debüt für den D8 GT war die 24h in Dubai 2010. Donkervoort wandte sich an den erfahrenen 24-Stunden-Spezialist Peter Kox, um seine drei GT4-Fahrer Nico Pronk, Stéphane Wintenberger und Denis Donkervoort (alle ohne 24-Stunden-Erfahrung) bei diesem schweren und herausfordernden Abenteuer zu unterstützen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Donkervoort Racing errang einen fünften Platz in der GT4-Klasse und einen 23. Platz in der Gesamtwertung in einem Feld von 80 Teilnehmern in der 24h von Dubai.
Training und Qualifikation
Während des Trainings sah Donkervoort, dass die Rundenzeiten des GT zu den ersten fünf gehörten. Da die Qualifikation während eines 24-Stunden-Rennens weniger wichtig ist als während eines Sprintrennens, wurde das Rennen mit einem ersten Platz vorzeitig beendet. Schließlich sollten drei Aston Martins diese Zeit noch verbessern, sodass der D8 GT auf einem vierten Platz im GT4-Feld starten konnte.
24h von Dubai
Kurz vor dem Start sorgte ein elektronisches Problem, das nach einem Reset wieder gelöst wurde, dafür, dass der Start aus der Boxengasse gefahren werden musste. Peter Kox fuhr den Wagen vor dem ersten Fahrerwechsel nach fast zwei Stunden in die Boxen – auf einem ersten Platz im GT4-Feld und einem 19. Platz der Gesamtwertung. Im Verlauf des Rennens waren eine undichte Antriebsachsenmanschette und ein gebrochener Radbolzen die Ursache dafür, dass dieser erste Platz sich in einen siebten Platz verwandelte. Nach diesen genannten technischen Problemen in den ersten sechs Stunden des Rennens gab es mit dem D8 GT jedoch keinerlei Schwierigkeiten mehr. Im Gegenteil: Die Motorhaube wurde während den gesamten 24 Stunden nicht einmal geöffnet! Auch die Rundenzeiten verbesserten sich während des Fortgangs des Rennens: Der Wagen schien offenkundig immer besser 'eingefahren'. So wurden die schnellsten Rundenzeiten erst im letzten Teil des Rennens erzielt.
Die Stimmung blieb bis zu den letzten Minuten des 24-Stunden-Rennens zum Zerreißen angespannt. Es zeigte sich, dass ein Satz Bremsklötze für 24 Stunden ausreichte. Das neue Carbon-Chassis sorgte für eine derart ausgezeichnete Balance im Wagen, dass nur ein Satz Reifen in den drei Stints (von fast zwei Stunden pro Stint) erforderlich waren. Dadurch konnten die Fahrerwechsel superschnell erfolgen. Durch die schnellen Boxenstopps und die immer schnelleren Rundenzeiten konnte Donkervoort Racing schließlich noch einen fünften Spitzenplatz und einen 23. Platz in der Gesamtwertung erringen.
Alles in allem ist Donkervoort Racing mit diesem fünften GT4-Platz sehr zufrieden und blickt mit viel Freude auf diese großartige und gut organisierte 24-Stunden-Veranstaltung in Dubai zurück.
Quelle: Donkervoort Automobilien B.V.

















